Welche Grabarten gibt es in Oberhavel und Umgebung?


Über die verschiedenen Beisetzungsformen informiert Sie der Bestatter, der Sie im Trauerfall begleitet, ausführlich und kompetent. Ich möchte Ihnen an dieser Stelle lediglich einen ersten kleinen Überblick darüber geben, welche Möglichkeiten in der Region Oberhavel bestehen und welche Formen des Abschieds hier realisierbar sind.

 

Die meisten Friedhöfe bieten heute Grabformen an, bei denen die Grabpflege durch die jeweilige Ortsgemeinde oder Stadt übernommen wird. Auch das anonyme Urnengrab gehört mittlerweile auf nahezu allen Friedhöfen zum festen Bestandteil des Angebots.

 

Darüber hinaus stellen einige Friedhöfe weitere besondere Bestattungsformen zur Verfügung, wie etwa eine sogenannte halbanonyme Urnengrabstelle. In diesem Fall wird der Name des Verstorbenen auf einer Gedenktafel – beispielsweise auf dem Friedhof in Liebenwalde – oder auf einer Stele – wie etwa auf den Friedhöfen in Hennigsdorf und Schwante – vermerkt, während die eigentliche Grabstätte selbst nicht namentlich gekennzeichnet ist.

 

Ebenso kann eine Seebestattung, die beispielsweise von Warnemünde oder Peenemünde aus durchgeführt wird, über Ihren Bestatter organisiert werden. Lassen Sie sich hierzu gerne ausführlich beraten, um eine Form des Abschieds zu wählen, die Ihren Wünschen und Vorstellungen entspricht.

 

Waldfriedhof Birkenwerder und Borgsdorf

 

Zunehmend an Bedeutung gewinnen auch Baumbestattungen. Neben dem FriedWald Summt im Mühlenbecker Land und dem FriedWald Oberkrämer in Bötzow gibt es in unserer Region beispielsweise auch den RuheForst Nauen sowie den RuheForst Neuruppin. Darüber hinaus bieten auch einzelne kommunale Friedhöfe – wie etwa in Birkenwerder oder Lehnitz – die Möglichkeit einer Baumbestattung an und schaffen damit naturnahe Orte des Erinnerns.